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Context Engineering

Kontext ist nicht „je mehr, desto besser“, sondern „kontrollierbar, überprüfbar und wiederverwendbar“. Das Ziel ist, mit dem kleinstmöglichen Kontext eine stabile Ausgabe zu erzielen.

Dreischichtiges Kontextmodell

Statischer Kontext

Regeln, Einschränkungen, Architekturstandards (stabil und unveränderlich)

  • Projektkonventionen (Lint/Einschränkungen)
  • Schnittstellenvertrag (OpenAPI)
  • Sicherheitsgrenzen und Berechtigungsmodell

Arbeitsbereichskontext

Dateien und Codeausschnitte, die eng mit der aktuellen Aufgabe zusammenhängen

  • Zugehörige Dateipfade
  • Minimal erforderlicher Ausschnitt (diff/Funktion)
  • Reproduktionsschritte und Protokolle

Dynamischer Kontext

Zustände und Speicher, die sich im Laufe der Zeit verändern (sollten kontrollierbar sein)

  • Abrufergebnisse (RAG)
  • Jüngste Entscheidungen und Gründe
  • Vorläufige Schlussfolgerungen und noch zu überprüfende Hypothesen

Praktische Checkliste (standardmäßig auszuführen empfohlen)

  • Zuerst der KI geben: Ziel + aktueller Stand + Einschränkungen + Ausgabeformat
  • „Referenzmaterialien“ explizit gruppieren: Regeln/Code/Protokolle/Daten
  • Kontext begrenzen: nur die 3–8 relevantesten Dateien (oder Schlüsselausschnitte) übergeben
  • Verlange, dass unsichere Stellen mit [muss bestätigt werden] markiert werden, um Unsinn zu vermeiden
  • Bei jeder Iteration Spuren hinterlassen: Änderungen + Belege (Tests/Protokolle/Screenshots)